Es ist Winter. Es ist kalt, Es fallen drei Schneeflocken. In Berlin heisst es dann – S-BAHN CHAOS. Das ist die Deutsche Bahn ihren Nutzern schuldig, nicht nur im Fernverkehr. Allerdings lassen sich ihre Verwandten von der BVG, die U Bahnen, Busse und Trams (oder wie ist der Plural von Tram – Strassenbahnen, ach ja richtig) nicht gerne ausbooten (ach ja, Boote hats auch bei der BVG, uff’m Wannsee zum Beispiel, kannste mit BVG Fahrschein mitfahren. Dit nur so am Rande)

Und so heesst det alle Jahre wieder „S Bahn-Chaos für alle“

Lest, wie mein geschätzter Blogger Kollege René damit umgeht 😉

Ein Blog von einem Freund. Von Humor. Und Spass. Aus Berlin. Im Ernst!

Morgens kurz nach 8 Uhr in Berlin. Ich, mein Körper, und somit meine innere Stimme schlafen eigentlich noch. Erstaunlicherweise befinden wir drei uns trotzdem fußläufig auf dem Weg zur Bahn. Irgendeiner von uns Dreien scheint den Weg glücklicherweise auswendig zu kennen.

Ich habe mir einst für diesen, sich täglich murmeltierenden, Fall einen klaren und strukturierten Ablauf zurechtgelegt, quasi einen Morgenalgorithmus. Ganz simpel, no Hirnakrobatik needed:

  1. Aus dem Haus gehen, und Zigarette in’s Gesicht
  2. Die U-Bahn erreichen
  3. Diese bietet Anschluss an die S-Bahn. Meistens
  4. Diese schließt mich wiederum an den Bus, oder in Meistens-Ausnahmefällen, an einen 15 minütigen Fußmarsch an
  5. Nächste Zigarette in’s Gesicht, und in das Haus gehen

So schließt sich der morgendliche Reisekreis. Für einen normalen Morgen eigentlich idiotensicher das Ganze.

Nun sitze ich im dreiviertel-wachen Zustand am letzten Freitag bereits in der U-Bahn und es durchzuckt mich ein Gedanke. Oder halt, ist das nicht meine innere Stimme?…

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