Es ist Zeit. Jetzt schon? Aber das Zittern meiner Hände ist eindeutig. Mama und Papa lachen über Mario Barth, den finden sie lustig, ich kann über den nicht lachen. Im Moment sowieso nicht. Mama schaut mich prüfend von der Seite an und will wissen, ob ich irgendwas habe. Ich sage, nö, mir ist nur gerade eingefallen, dass ich noch Schularbeiten machen muss. Bevor ich in mein Zimmer gehe, hole ich mir noch einen Pudding aus der Küche.

Ich friemel mit dem Fingernagel das Päckchen mit dem Stoff auf und tue was zu tun ist.

Danach esse ich meinen Pudding.


Hier kommt ein neuer Beitrag zum Projekt abc.etüden von textstaub. Es gilt, eine shortest short story zu verfassen mit höchstens 10 Sätzen. Dabei müssen drei vorgegebene Wörter verarbeitet werden. Die Wortspende hierzu stammt diesmal von allesmitlinks .
Heute ist mir der Text fast von selber aus den Fingern in die Tasten geflossen. Allerdings erst nachdem ich meine erste Assoziation zu den gespendeten Wörtern aus dem Kopf entfernt hatte. Ich musste nämlich als erstes an Ekel Alfred von „Ein Herz und eine Seele denken“, der sich in einer Folge genüsslich am Küchentisch die Fussnägel schneidet, während Tochter Rita ihren Pudding isst. Was dann passiert, könnt ihr euch denken 😉
Die abc.etüden werden in Zukunft von Christiane von irgendwasistimmer gehostet, vielen vielen Dank, ich war schon so traurig, weil lz von textstaub sich entschlossen hat, das Projekt aufzugeben. Gerade jetzt, wo ich langsam den Bogen raus habe 😉
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